LEGACY #100

legacy 100Nimmt man sich zuerst einmal die Bandbio von SHADOW REBELS aus Israel vor, läuft jedem Classic Rock-Fan das Wasser im Munde zusammen, denn es werden dort Bands wie Deep Purple, Led Zeppelin, Rolling Stones und Yes als Vergleiche herangezogen. Aber auch die Alternative-Rocker dürfen sich freuen, denn Pearl Jam, Foo Fighters, System Of A Down und die Stone Temple Pilots sollen sozusagen Pate gestanden haben. Nach dem ersten Durchlauf von „Oversleep Hurricane“ sieht die Wahrheit aber ganz anders aus.
Das Trio um Sänger und Gründer Michael Rosenfeld hat im veränderten Line-Up nach vier Jahren Pause wieder zusammengefunden, um einen zweiten Longplayer einzuspielen. Auf diesem befinden sich elf Songs, die es auf eine Spielzeit von knapp 50 Minuten schaffen. Michael, der bis auf Gitarre und Drums alle Instrumente selbst eingespielt hat, gibt sich gesanglich zwar Mühe, sollte es aber doch lieber sein lassen. Auch die Chorusse hören sich oftmals richtig schief an und erfordern manchmal schon etwas Durchhaltevermögen. Musikalisch ist nicht mal annähernd eine der oben genannten Bands getroffen worden. Vielmehr gibt es hier eine Mischung aus Rock mit einigen härteren Passagen bis hin zum Pop zu hören - vom angekündigtem Grunge und Crossover spürt man, wenn überhaupt, nur einen Hauch. Sicherlich ist die Band bemüht, etwas Farbe durch überraschend eingesetzte Instrumente wie Sitar und Violine ins Spiel zu bringen, aber dies langt nun leider nicht, um das unterdurchschnittliche Songwriting zu retten. Trotzdem soll der Opener ‘You Don´t Feel Good’ mal als Anspieltip erwähnen werden. Bei den SHADOW REBELS aus Israel ist auf alle Fälle noch sehr viel Luft nach oben.

8 Punkte
Thomas Schmah (LEGACY #100)

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