Legacy #101

legacy1011Von allem ist etwas dabei auf dem neuen SHADOW REBELS-Album, doch die Mischung, die auf “Oversleep Hurricane” vorzufinden ist, bleibt am Ende zu verkopft und sperrig, als dass einzelne vermeintlich entspannte Indie-Rock-Gitarren die Sache etwas auflockern könnten. Irgendwo im musikalischen Dunstkreis von Bands wie Pain Of Salvation und Porcupine Tree suchen die Rebellen ihr Heil vor allem in Alternative- Arrangements, die im Verbund mit den vertrackten Strukturen und den weniger spontanen Refrains nicht wirklich überzeugen. Das Material mag zwar phasenweise mit echter Leidenschaft dargeboten werden, doch Herzblut und betörendes Songwriting gehen nun mal nicht immer Hand in Hand - und das wird dieser Scheibe irgendwann auch zum Verhängnis. Viel zu oft schaltet der Genuss sich automatisch ab, weil die Stücke langatmig und manchmal auch anstrengend sind. Selbst in einigermaßen zielstrebig komponierten Sachen wie ‘Black Picture’ und ‘Love At Distance’ springt der Funke nicht über. Über die handwerklichen Fertigkeiten der Musiker muss man derweil nicht diskutieren, denn die sind definitiv bestens ausgeprägt. Aber das Feeling für einen guten Song oder einfach nur eine gute Melodie fehlt. Und das gibt letztendlich auch den Ausschlag für die ausbleibende Euphorie zu “Oversleep Hurricane”.

8 Punkte
BRK (Legacy #101)

 

 

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